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Sozialhilfequote in Winterthur sinkt

Erstmals seit 2009 sinkt die Sozialhilfequote in Winterthur. Auch bei den Gesamtkosten für die soziale Sicherung konnte die Stadt am positive Zahlen vermelden. Bei älteren Einwohnern steigt die Quote hingegen leicht an.

15.09.2020 / 10:08 / von: sda/asl
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Die Stadt Winterthur informiert an einer Medienkonferenz über die sinkenden Sozialhilfequoten. (Bild: RADIO TOP/Luzia Nyffeler)

Die Stadt Winterthur informiert an einer Medienkonferenz über die sinkenden Sozialhilfequoten. (Bild: RADIO TOP/Luzia Nyffeler)

Die Sozialhilfequote in der Stadt Winterthur ist erstmals seit 2009 gesunken. (Symbolbild: KEYSTONE/CHRISTOF SCHUERPF)

Die Sozialhilfequote in der Stadt Winterthur ist erstmals seit 2009 gesunken. (Symbolbild: KEYSTONE/CHRISTOF SCHUERPF)

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Die Sozialhilfequote, also der Anteil der Bevölkerung, der von der Stadt unterstützt werden musste, ist in Winterthur erstmals seit 2009 gesunken. Sie beträgt nun 5,5 Prozent, im Vorjahr lag sie bei 5,6 Prozent.

Insgesamt 7'117 Personen wurden im vergangenen Jahr mindestens einmal von der Sozialhilfe unterstützt. Im Vorjahr waren es 7'573 Winterthurerinnen und Winterthurer.

Die Gründe für den Rückgang und die Konsequenzen – im Beitrag von RADIO TOP:

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Auch bei den Gesamtkosten für die soziale Sicherung konnte die Stadt am Dienstag positive Zahlen vermelden: Sie reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr 2018 leicht, von 120,3 Millionen auf noch 120 Millionen Franken. Weniger auf Sozialhilfe angewiesen sind vor allem Einwohnerinnen und Einwohner unter 55 Jahren.

Bei den älteren Einwohnern steigt die Sozialhilfequote hingegen weiter leicht an. Dies zeige, dass es ab einem gewissen Alter schwierig werde, sich wieder in den Arbeitsmarkt einzugliedern.

Coronakrise dürfte Zahlen steigen lassen

Wie sich die Coronakrise auf die Sozialhilfe auswirkt, ist derzeit offen. Die Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe SKOS geht davon aus, dass sich die Sozialhilfe auf einen «mittelfristig starken Anstieg der Fallzahlen» vorbereiten muss.

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