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«Wir sind überwältigt von der grossen Hilfsbereitschaft»

Das Echo auf den Helferaufruf des Kantonalen Führungsstabs im Thurgau ist riesig. Innerhalb einer Woche sind über 2500 Meldungen eingegangen. Um die Einsätze der freiwilligen Helfer noch besser zu koordinieren, hat der Kanton Thurgau eine elektronische Helferplattform aufgebaut.

27.03.2020 / 08:48 / von: das
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Innerhalb einer Woche haben sich über 2500 Freiwillige bei den Thurgauer Behörden gemeldet. (Symbolbild: pixabay.com/tpsdave)

Innerhalb einer Woche haben sich über 2500 Freiwillige bei den Thurgauer Behörden gemeldet. (Symbolbild: pixabay.com/tpsdave)

Erste Freiwillige absolvieren Befähigungskurse im Berufsbildungszentrum Weinfelden für den Einsatz im Pflegebereich. (Bild: Kanton Thurgau)

Erste Freiwillige absolvieren Befähigungskurse im Berufsbildungszentrum Weinfelden für den Einsatz im Pflegebereich. (Bild: Kanton Thurgau)

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Am 19. März 2020 hat der Kantonale Führungsstab die Bevölkerung dazu aufgerufen, sich für freiwillige Einsätze zur Verfügung zu stellen. Bereits am ersten Tag hatten sich über tausend Personen gemeldet. Eine Woche später sind schon über 2500 Meldungen eingegangen. «Wir sind überwältigt von der grossen Hilfsbereitschaft», sagt Regierungsrätin Cornelia Komposch, die gleichzeitig auch Chefin des Kantonalen Führungsstabes ist.

RADIO TOP hat Eindrücke zur Schulung der Freiwilligen eingeholt:

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Um die vielen Helfereinsätze sauber zu organisieren, fehlte bisher eine professionelle Plattform. Diese wurde nun innert kürzester Zeit aus dem Boden gestampft. Mitarbeiter der Thurgauer Behörden haben die elektronische Plattform «Staff-Cloud» aufgebaut. Sie ermöglicht es, freiwilliges Personal auf einfache und unkomplizierte Art zu erfassen und den verschiedenen Einsätzen zuzuteilen, heisst es in einer Mitteilung.

Die neue Plattform soll dazu beitragen, zahlreiche Institutionen im Kanton Thurgau zu entlasten. Der Kantonale Führungsstab vermittelt über «Staff-Cloud» einerseits Personal an medizinische Institutionen, andererseits teilt er den regionalen Führungsstäben bei Bedarf Freiwillige zu. Gemeinden können über die regionalen Führungsstäbe ebenfalls auf den Personalpool zugreifen.

Helferinnen und Helfer können sich weiterhin registrieren; insbesondere Personen mit Erfahrung im Gesundheitswesen sind dringend gesucht. Aufgrund des grossen Rücklaufes kann es sein, dass nicht alle Freiwilligen tatsächlich aufgeboten werden können. Möglich ist auch, dass Freiwillige erst zu einem späteren Zeitpunkt Einsätze zugeteilt erhalten.

Wie die neue Plattform genau funktioniert, zeigt dieses Erklärvideo.

TELE TOP war bei der Schulung von Freiwilligen dabei und hat dem Führungsstab bei der Zuteilung über die Schulter geschaut:

video

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