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So meistert der Kanton Thurgau den Ansturm auf Kurzarbeit

Innerhalb der letzten Woche sind beim Amt für Arbeit und Wirtschaft des Kantons Thurgau mehr Anmeldungen auf Kurzarbeit eingegangen, als während der gesamten Finanzkrise 2017. Trotzdem herrscht gute Stimmung.

24.03.2020 / 18:23 / von: lpe
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2'000 Voranmeldungen für Kurzarbeit wurden im Kanton Thurgau innerhalb einer Woche eingereicht. (Screenshot: TELE TOP)

2'000 Voranmeldungen für Kurzarbeit wurden im Kanton Thurgau innerhalb einer Woche eingereicht. (Screenshot: TELE TOP)

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2'000 Voranmeldungen für Kurzarbeit wurden im Kanton Thurgau innerhalb einer Woche eingereicht. Im Kanton Zürich waren es sogar 14'000. Diese Aufgabe meistert das Amt für Arbeit und Wirtschaft gut. Es wurden Mitarbeitende von anderen Abteilungen oder Ämtern hinzugezogen und andere Aufgaben wurden zurückgestellt. Es haben sich sogar zahlreiche Freiwillige Helfer gemeldet. Ob und wie diese eingesetzt werden, wird noch abgeklärt 

Mitarbeitende können aus technischen Gründen nicht von zu Hause aus arbeiten. Trotzdem ist die Stimmung im Team gut, meint die Leiterin des Rechtsdienstes Judith Müller: «Die Mitarbeitenden freuen sich, denjenigen zu helfen, denen es nicht so gut geht. Ich freue mich riesig über den Teamgeist.»

In der letzten Woche sind bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) 600 Meldungen eingegangen von Personen, die ihren Job verloren haben. Amtsleiter Daniel Wessner weist darauf hin, dass Arbeitgebende auf keinen Fall überstürzt Mitarbeitende entlassen sollten. «Die Arbeitgeber sollten zuerst von den Instrumenten Gebrauch machen, die der Bund bereitgestellt hat. So können möglichst viele Arbeitsplätze erhalten bleiben.»

Im Interview mit TELE TOP erklärt Amtsleiter Daniel Wessner, wie das Amt für Arbeit und Wirtschaft Thurgau den Ansturm meistert:

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