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Auch EM-Gold im Visier: Stefan Küng ändert Pläne

Der Schweizer Veloprofi Stefan Küng wird nun doch das Zeitfahren an den diesjährigen Strassen-Europameisterschaften in Frankreich bestreiten. Der Thurgauer entschied sich nach der Absage der Heim-WM in Aigle-Martigny kurzfristig um.

14.08.2020 / 14:40 / von: das/sda
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Der Thurgauer Veloprofi Stefan Küng startet nun doch an der Strassen-EM in Frankreich. (Bild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

Der Thurgauer Veloprofi Stefan Küng startet nun doch an der Strassen-EM in Frankreich. (Bild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

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Grösste Priorität in der Jahresplanung von Stefan Küng hatte bis vor kurzem eigentlich die Heim-WM im Wallis. Um sich optimal auf das Zeitfahren vorbereiten zu können, hätte der Thurgauer sogar die Tour de France vorzeitig verlassen, weil die letzte Etappe auf den gleichen Tag fällt wie das WM-Zeitfahren.

Doch weil die Strassen-WM in der Schweiz abgesagt wurde, hat Küng seine Planung über Bord geworfen. Er wird nun doch an die Rad-EM in der bretonischen Stadt Plouay reisen. Dort nimmt er den Startplatz von Tom Bohli ein.

«Für Tom Bohli ist unser Entscheid hart. Aber Stefan Küng ist im Zeitfahren unbestritten unsere Nummer 1. Wenn er am Start steht, haben wir Medaillenchancen», sagt Leistungssportchef Beat Müller zum Entscheid. Als zweiter Schweizer wird der letztjährige EM-Zwölfte Claudio Imhof zur Prüfung gegen die Uhr antreten. Auch er ist im Kanton Thurgau zu Hause.

Nach dem EM-Zeitfahren bleibt Küng gerade in Frankreich. Der 26-Jährige ist im Team Groupama-FDJ für die am 29. August in Nizza beginnende Tour de France vorgesehen.

Stefan Küng verpasste vor Jahresfrist in Alkmaar als EM-Vierter eine Medaille um weniger als zwei Zehntel.

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