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Innerrhoder Führungsstab mahnt: Nicht im Alpstein wandern

Der kantonale Führungsstab Appenzell Innerrhodens ruft die Bevölkerung auf, während der Corona-Krise auf Wanderungen im Alpstein zu verzichten. Derzeit seien viele Leute auf den Wanderwegen unterwegs, und die öffentlichen Verkehrsmitteln würden rege benützt.

25.03.2020 / 14:23 / von: mma/sda
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Die Bevölkerung ist aufgerufen, während der Corona-Krise auf das Wandern im Alpstein zu verzichten (Archivbild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

Die Bevölkerung ist aufgerufen, während der Corona-Krise auf das Wandern im Alpstein zu verzichten (Archivbild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

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«Die Bevölkerung wird eindringlich gebeten, der Empfehlung des Bundesrats zu folgen und zu Hause zu bleiben», schrieb der Führungsstab am Mittwoch in einem ermahnenden Aufruf. Für Spaziergänge an der frischen Luft empfehle sich die unmittelbare Umgebung des eigenen Wohnorts.

Albert Elmiger vom kantonalen Führungsstab Appenzell Innerrhoden erklärt im Interview mit RADIO TOP den Aufruf:

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Entgegen der Empfehlung des Bundesrats würden sich «sehr viele Personen am und im Alpstein aufhalten». Viele nützten auch die öffentlichen Verkehrsmittel. Dieser Umstand und der ausgedünnte Fahrplan der Appenzeller Bahnen führten dazu, dass Personen, die mit der Bahn zur Arbeit fahren, keinen Platz fänden und die wichtigen Abstandsregeln nicht einhalten könnten.

Restaurants und Luftseilbahnen seien weder im Alpstein noch an den Ausgangsorten geöffnet. Es bestehe also keine Möglichkeit, unterwegs einzukehren, schrieb der Führungsstab. «Zudem stehen im ganzen Alpsteinraum keine Toiletten zur Verfügung.»

Weitere Entwicklungen zum Coronavirus im Ticker.

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