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Frühlingshafte 20 Grad in Bad Ragaz SG

Mitten im Februar werden in der Ostschweiz Temperaturen wie im Frühling gemessen. In Bad Ragaz im Kanton St.Gallen erreicht das Thermometer 20 Grad.

21.02.2021 / 15:45 / von: pwa/sda
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In weiten Teilen der Schweiz gibt es sehr milde Temperaturen. Die Aussicht von der Mittagsplatte mit Blick nach Vaduz im Fürstentum Liechtenstein. (Bild: Meteoschweiz/Roundshot)

In weiten Teilen der Schweiz gibt es sehr milde Temperaturen. Die Aussicht von der Mittagsplatte mit Blick nach Vaduz im Fürstentum Liechtenstein.(Bild: Meteoschweiz/Roundshot)

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Warmes und sonniges Wetter hat am Wochenende in der Schweiz vielerorts mitten im Februar Frühlingsgefühle geweckt. In Bad Ragaz SG wurden am Sonntag 20 Grad gemessen. In Vaduz im Fürstentum Liechtenstein war es mit 21,9 Grad noch nie so warm in einem Februar.

Damit wurden die Höchststände von 1998 und 1990, als jeweils im Wintermonat in Vaduz 21,7 Grad gemessen wurden, überschritten, wie der Wetterdienst Meteoschweiz im Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte.

T-Shirt-Wetter und für diese Jahreszeit ausgesprochen hohe Temperaturen gab es vor allem in den Schweizer Föhn-Gebieten. Im Urner Hauptort Altdorf war es am frühen Nachmittag 19,8 Grad warm, in bündnerischen Chur wurden 19,5 Grad gemessen. Im Flachland lagen die Temperaturen damit laut SRF Meteo rund 10 Grad über dem langjährigen Februardurchschnitt von rund 5 Grad.

Die Schönwetterperiode hatte am Freitag begonnen. Das warme und schöne Wetter hat in vielen Teilen der Schweiz die Leute nach draussen gelockt. Es soll noch bis mindestens Ende des Monats anhalten. Mild ist es dabei nicht nur im Flachland. Auch in den Bergen werden auf 2000 Metern über Meer jeweils 5 bis 10 Grad erwartet.

Noch vor einer Woche herrschte verbreitet Dauerfrost, und es lag eine Schneedecke über dem Land. Inzwischen ist die weisse Pracht laut Meteocentrale bis auf eine Höhe von rund 1000 Metern über Meer verschwunden.

Leid bringt das frühlingshafte Wetter den Allergikern. Die Konzentrationen an Pollen steigen in tiefen Lagen auf hohe Werte. Es handelt sich derzeit vor allem um Hasel- und Erlenpollen.

Nördlich wie südlich der Alpen ist die Belastung durch diese in den Niederungen oft stark. Gemäss dem Allergiezentrum Schweiz sind die Belastungswerte bis auf Höhen von 600 bis 800 Metern hoch, im Jurabogen mässig. Auf der Alpensüdseite begann die Pappelblüte.

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