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«Es geht in der Wirtschaft nicht mehr um Quantität – sondern um Qualität»

RADIO TOP stellt die sieben Kandidatinnen und Kandidaten für den Schaffhauser Stadtrat vor. Katrin Bernath Kandidiert als Bisherige für die GLP.

14.08.2020 / 17:44 / von: sfa/asl
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Katrin Bernath von der GLP ist amtierende Schaffhauser Baureferentin und kandidiert erneut für die Wahl in den Stadtrat. (Bild: katrinbernath.ch)

Katrin Bernath von der GLP ist amtierende Schaffhauser Baureferentin und kandidiert erneut für die Wahl in den Stadtrat. (Bild: katrinbernath.ch)

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Die Stadt Schaffhausen wählt am 30. August ihren Stadtrat neu. Unter den fünf bisherigen Stadträten gibt es einen Rücktritt: Simon Stocker von der AL stellt sich nach rund sieben Jahren im Stadtrat nicht zur Wiederwahl. Die AL hat es allerdings nicht geschafft, einen Nachfolger für Stocker zu finden. Damit der Sitz in linker Hand bleibt, unterstützt die AL stattdessen die SP-Kandidatin Christine Thommen.

Thommen erhält allerdings Konkurrenz von rechts: Die Bürgerlichen wollen die links-grüne Mehrheit im Schaffhauser Stadtrat brechen und haben zwei Kandidaten aufgestellt, um Stockers Sitz zu erobern. Für die SVP tritt Michael Mundt an, für die FDP Diego Faccani.

Neben den drei Neuen kandidieren ausserdem die vier Bisherigen Peter Neukomm (SP), Raphaël Rohner (FDP), Daniel Preisig (SVP) und Katrin Bernath (GLP). Der bisherige Stadtpräsident Peter Neukomm kandidiert als einziger nicht nur für den Stadtrat, sondern auch fürs Stadtpräsidium.

RADIO TOP stellt die insgesamt sieben Kandidatinnen und Kandidaten für die Schaffhauser Stadtratswahl in Kurzinterviews vor. An dieser Stelle die amtierende Schaffhauser Baureferentin Katrin Bernath (GLP).

Katrin Bernath ist 48 Jahre alt und sitzt seit 2017 für die Grünliberalen im Stadtrat. Davor war sie Schaffhauser Kantonsrätin und Stadtparlamentarierin. Bevor die Politik zum Beruf wurde, arbeitete Bernath im Bereich nachhaltige Entwicklung, unter anderem in der Winterthurer Stadtverwaltung. Sie hat einen Doktortitel in Umweltökonomie.

Katrin Bernath im Interview mit RADIO TOP:

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RADIO TOP: Deshalb gehöre ich in den Schaffhauser Stadtrat:

Katrin Bernath: Erstens habe ich mich seit fast vier Jahren gut eingearbeitet. Gerade im Baureferat ist Kontinuität wichtig, um Projekte weiterzuführen. Zweitens kann ich meine Erfahrungen sehr gut nutzen. Und drittens ist die politische Zusammensetzung des Stadtrates aktuell sehr ausgewogen.

Das braucht die Stadt Schaffhausen wegen der Coronakrise jetzt besonders:

Es braucht von allen vermehrt ein Bewusstsein dafür, was man persönlich beitragen kann, damit es uns allen gut geht. Ich würde mir mehr gegenseitige Rücksichtnahme wünschen und mehr Verständnis dafür, dass nicht immer alles auf Anhieb perfekt sein kann.

Das ist mein liebster Ort in der Stadt Schaffhausen:

Gerade im Sommer bin ich am liebsten an oder auf dem Rhein.

Mein liebster Sportverein aus Schaffhausen:

Ich habe keinen Verein, für den ich besonders «fane». Ich gehe ab und zu an Handballspiele. Aber am liebsten bin ich selber aktiv unterwegs – mit dem Velo oder zu Fuss.

Meine Vision für die Stadt Schaffhausen:

Die Stadt Schaffhausen soll auch zukünftig ein Ort sein, wo Jung und Alt gerne wohnt. Wir sollten dieses gute Mass behalten zwischen Kleinstadt, aber trotzdem mit einem guten Angebot im kulturellen und sportlichen Bereich – und das alles in einer Umwelt und Natur, die viel zu bieten hat.

Klimaschutz oder Wirtschaftswachstum?

Klimaschutz ist ganz wichtig. Das Wirtschaftswachstum muss neu definiert werden – es geht nicht um Quantität, es geht um Qualität.

Diesen Sommer Ferien in der Schweiz oder im Ausland?

Ich war diesen Sommer, wie fast jedes Jahr, in der Schweiz in den Ferien.

Die Interviews mit den übrigen Schaffhauser Stadtratskandidatinnen und -kandidaten wurden im Verlauf der Woche ebenfalls auf RADIO TOP ausgestrahlt und auf TOP ONLINE aufgeschaltet. 

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