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Diskussionen über die Schuldfrage in der Schaffhauser Schulzahnklinik-Affäre

Bei den Untersuchungen zu den Ungereimtheiten in der Schulzahnklinik kritisiert der Schaffhauser Kantonsrat unter anderem auch die Schaffhauser Geschäftsführungskommission (GPK). Daraufhin reagiert der Präsident der GPK. Die Kommission sei ausgelastet.

15.08.2020 / 12:55 / von: szw
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SVP-Kantonsrat und GPK Präsident Walter Hotz wehrt sich gegen die Vorwürfe des Schaffhauser Kantonsrates. (Screenshot: TELE TOP)

SVP-Kantonsrat und GPK Präsident Walter Hotz wehrt sich gegen die Vorwürfe des Schaffhauser Kantonsrates. (Screenshot: TELE TOP)

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Die Debatte um die Ungereimtheiten in der Schulzahnklinik geht weiter. In der Schaffhauser Schulzahnklinik sollen Zahnärzte unter anderem regelmässig unnötig Röntgenbilder durchgeführt haben und teils auch Patienten an ihre privaten Praxen abgeworben haben. Im Rahmen der laufenden Untersuchungen schieben sich die Instanzen gegenseitig die Schuld zu. Der Schaffhauser Kantonsrat kritisiert unter anderem auch die Schaffhauser Geschäftsführungskommission (GPK).

Nun wehrt sich der GPK-Präsident und Schaffhauser SVP-Kantonsrat Walter Hotz gegen die Vorwürfe. Wie er in einem Interview mit den «Schaffhauser Nachrichten» sagt, wäre die GPK schlicht zu sehr ausgelastet, um sich ausreichend um Belangen wie die Affäre um die Schaffhauser Schulzahnklinik zu kümmern.

Auch der Fraktionspräsident der Schaffhauser Grünen und der Alternativen Liste Urs Capaul bestärkt Walter Hotz in seinem Anliegen. Anders sieht das jedoch der Schaffhauser FDP-Fraktionspräsident Beat Hedinger. Vielmehr solle sich das Vertrauen innerhalb des Kantons wieder stärken.

Am Montag berät sich der Schaffhauser Kantonsrat in einer Doppelsitzung über den Bericht der Parlamentarischen Untersuchungskommission (PUK) zur Thematik. Damit kommt im Kanton Schaffhausen zum ersten Mal ein PUK-Bericht vor das Parlament.

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